MWFK nach Cottbus verlegen?

Die heutige Kabinett-Entscheidung, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur von Potsdam nach Cottbus zu verlegen, nehme ich zur Kenntnis.
Als kultur- und wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion wurde ich in diese Entscheidung nicht einbezogen und habe daran auch nicht mitgewirkt.
Aus meiner Sicht ist ein Lausitz-Ministerium, das Wirtschaft, Infrastruktur und Knowhow der BTU vereint, nach der nächsten Landtagswahl durchaus sinnvoll.
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur mit seinen 160 Mitarbeiter*innen ist sicherlich das kleinste, flexibelste und vielleicht auch kreativste Ministerium in Brandenburg.
Die größte Universität des Landes ist in Potsdam ansässig. 21 außeruniversitäre Einrichtungen sind rund um Berlin im Brandenburgischen angesiedelt. Die Potsdamer Kultur hat sich gut etabliert und benötigt weitere Stabilisierung, um sich von Berlin zu emanzipieren. Kulturelle Projekte kommen neu nach Potsdam, Querschnittsaufgaben der Kultur mit anderen Bereichen gewinnen an Bedeutung, letztlich dürfte auch die Nähe zum Landtag und seinen Ausschüssen nicht unwichtig sein.
Die Umzugs-Entscheidung ist mir unverständlich, Cottbus kann nun wahrhaftig nicht als ländlicher Förderraum bezeichnet werden. Symbolpolitik hilft uns nicht weiter. Wir müssen inhaltlich denken.


Für bürgernahe Politik, Wahrhaftigkeit und Vertrauen ging ich 2014 mit Ihrem Direktmandat für OPR in den Landtag Brandenburg.
Gern trete ich am 1. September erneut als starke Stimme für OPR an. Unsere Politik braucht Herz und Haltung, sie braucht mutige Politiker. Nur so können wir Verantwortung für Brandenburg übernehmen.

Was heißt das konkret?

weiterlesen >>
 

Interview vom 20. April 2019 - zur erneuten Kandidatur zur Landtagswahl 2019

weiter lesen >>