Meine Pressemitteilungen aus 2024
Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Magdeburg
Ein furchtbares Verbrechen reißt uns aus den Weihnachtsvorbereitungen heraus. In Magdeburg auf dem Weihnachtsmarkt hat ein Terrorist mit seinem Auto Menschen getötet und verletzt. Von einer Sekunde auf die andere wird deutlich, wie verletzlich unser Leben ist, wie stark sich unsere Gesellschaft gegen Gewalt rüsten muss und wie wichtig Hilfe der Nachbarn und Freunde ist. Rettungskräfte sind im Einsatz, Ärzte und Feuerwehr. Weihnachtsmärkte bauen ab. Der Schock traf mitten ins Herz der Menschen in Sachsen-Anhalt, im Nachbarland Brandenburg und in ganz Deutschland. Unsere Trauer ist tief, unsere Gedanken und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer und Verletzten. Weihnachten 2024 ist kein fröhliches Fest mehr.
Adventskonzerte 2024 bei Tanz&Art Rheinsberg e.V.
Auch 2024 finden im Advent bei Tanz & Art Rheinsberg e.V., Seestraße 8, 16831 Rheinsberg Virtuosenkonzerte statt.
In diesem Jahr finden sie in der Ausstellung "Blüten und Mee(h)r" von Jürgen Gerhard an den Adventssamstagen jeweils um 16.30 Uhr statt.
Am 7.12.2024 eröffnet die Reihe Janny Struzyk mit der Tuba.
Frau Struzyk wurde in Weimar geboren, studierte die Tuba, Blockflöte, Posaune, Klavier und Chor in Weimar und Berlin.
Sie ist Tubistin in großen Orchestern ebenso wie in Kammermusikbesetzungen und Jazzorchestern. Neben ihrer Lehrtätigkeit
spielt sie am liebsten mit dem Schlagwerker Friedemann Werzlau als Duo „pinx.it“ die eigenen Stücke.
Lindower spenden für ihre Brücke
Lindow (Mark)
Mit seinen 438 Hektar ist der Gudelacksee der größte der drei Seen von Lindow (Mark) – Stadt der drei Seen. Nicht nur für den Wassertourismus ist der Gudelacksee ein Anziehungspunkt, auch Wanderer und Radfahrer nutzen den Rundweg um den See sehr gern für einen Ausflug.
Die Rhinbrücke ist ein essentieller Baustein des Rundwegs um den See, ist aber defekt.
Nicht nur Touristen auch die Lindower*innen wollen ihre Brücke zurück, um die Schönheit der Natur genießen zu können
Die Brücke kostet Geld. Um sie finanzieren zu können, sind wir auf die Spende von großzügigen Menschen wie Ihnen angewiesen. Jeder Beitrag – sei er groß oder klein – ist willkommen und wird hochgeschätzt.
Darum laden wir Sie zur Vorstellung unserer Spendenaktion auf den Lindower Weihnachtsmarkt am Samstag, 7. Dezember 2024, um 17.30 Uhr ins Gemeindehaus ein.
Ermöglichen Sie Spaziergänge und Gesundheitstourismus auf dem Rundweg um den Gudelacksee! Jeder Spaziergänger wird es Ihnen von Herzen danken!
Weihnachtliche Grüße
Prof. Dr. Ulrike Liedtke
Landtagspräsidentin
Ralph Herforth
Lindow-Liebhaber
Udo Rönnefahrt
Bürgermeister
Karsten Rottstädt
Amtsdirektor

SPD-Landtagsfraktion nominiert Ulrike Liedtke erneut als Landtagspräsidentin
Die SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag hat heute einstimmig Prof. Dr. Ulrike Liedtke für das Amt der Landtagspräsidentin vorgeschlagen.
Die erfahrene Politikerin, geboren 1958 in Weimar und seit 2014 direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Ostprignitz-Ruppin I, führte bereits in der 7. Wahlperiode den Landtag mit Umsicht und Engagement.
Mit ihrer erneuten Nominierung stellt die SPD-Fraktion die Weichen für eine stabile und souveräne Parlamentsführung in herausfordernden Zeiten sowie für eine würdige Außendarstellung des Landtages.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Daniel Keller erklärt: „Das Amt der Landtagspräsidentin ist von entscheidender Bedeutung. Es geht nicht nur darum, das Parlament nach außen zu repräsentieren und in den Gremien
auf die Einhaltung der parlamentarischen Regeln zu achten. Gerade angesichts des Erstarkens der AfD im Brandenburger Landtag ist eine konsequente und besonnene Plenarführung unerlässlich. Wir freuen uns,
dass Prof. Dr. Ulrike Liedtke mit ihrer umfangreichen Erfahrung und ihrem bewährten Geschick für diese Aufgabe erneut zur Verfügung steht.
Sie hat immer wieder bewiesen, dass sie zusammenführen und moderieren kann und dabei fest auf dem Boden unserer demokratischen Werte steht. Als Musikwissenschaftlerin weiß sie ganz genau, der Ton macht die Musik und schrille Missklänge helfen niemand weiter. Sie hat mit ihren Reden für den Landtag bewiesen, welche Kraft in leisen und nachdenklichen Worten liegen kann. Ich fühle mich stets hervorragend repräsentiert durch Ulrike Liedtke.“
Prof. Dr. Ulrike Liedtke sagt: „Ich freue mich sehr über die Nominierung durch meine Fraktion. Das letzte Wort hat der Brandenburger Landtag, und ich begegne dieser Aufgabe mit großem Respekt. In diesem hohen
Amt kann man das Miteinander der unterschiedlichen Fraktionen auf Gesprächsebene fördern und einen wichtigen Beitrag für unsere Demokratie leisten. Im Falle meiner Wiederwahl möchte ich den Landtag
und die Bürger noch näher zusammenbringen, junge Menschen für politisches Engagement begeistern und Brandenburg als offenes Land im Herzen Europas stärken. Gerade jetzt ist es wichtig, ein tolerantes und
demokratisches Brandenburg zu vertreten und gemeinsam gegen Spaltungstendenzen vorzugehen.“
Die Wahl der Landtagspräsidentin findet in der konstituierenden Sitzung des Parlaments am 17. Oktober statt.


Tatorte markieren - Menschen gedenken 2024
Aktion des Landesjugendrings Brandenburg e.V.
in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrike Liedtke in Ostprignitz-Ruppin
Am Montag, 13. Mai 2024 erinnern wir mit der Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke an zwei Orten an den Todesmarsch der Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen in Ostprignitz-Ruppin vor 79 Jahren:
1) 10.00 Uhr mit Schülern des Geschichtskurses des Bildungscampus Rheinsberg sowie Vertretern der demokratischen Parteien
an der Gedenktafel Berliner Straße 25/29 in 16831 Rheinsberg
2) 14.30 Uhr mit Schülern der 9. Klasse der Montessori Schule sowie Schülern des Leistungskurses Geschichte 11 des Evangelischen Gymnasiums und Auszubildenden zum Sozialassistenten im 2. Ausbildungsjahr der AGS Neuruppin, Vertretern der demokratischen Parteien und dem Geschäftsführer des Landesjugendring Brandenburg e.V., Herr Björn Schreiber
an der Gedenktafel Wittstocker Allee 161 B in 16816 Neuruppin
Wie ist das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums in Rheinsberg noch zu retten?
Herzliche Einladung zum digitalen Pressegespräch
Das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum in Rheinsberg hat sich seit seiner Gründung 1991 zu einem deutschlandweit einzigartigen Kulturgut entwickelt. Der Bürgermeister der Stadt Rheinsberg unterbreitete zur Haushaltskonsolidierung der Stadt den Vorschlag, die Museumsleitung nicht mehr professionell durch einen Literaturwissenschaftler zu besetzen, sondern die Leitung des Museums und der Tourist-Info zusammenzulegen. Damit wäre die Weiterentwicklung des Museums nicht mehr möglich.
Die Fraktionen SPD, CDU und Die Linke in der Stadtverordnetenversammlung Rheinsberg brachten zwei Anträge zum Museum ein. Dem 1. Antrag stimmte die Stadtverordnetenversammlung (nach Beanstandung durch den Bürgermeister) am 22.2.2022 mit einer Stimme Mehrheit zu, nachdem bereits der Kreistag OPR das Angebot zum Trägerschaftswechsel beschlossen hatte.
Der 2. Antrag mit dem Ziel einer langfristigen Sicherung des Museums wurde in der Sitzung am 22. 2. 24 beschlossen, dann mit einer falschen Begründung durch den Bürgermeister beanstandet und auf der letzten Stadtverordnetenversammlung am 8.4.2024 durch Stimmenpatt abgelehnt (8:8, Freie Wähler einerseits, SPD / CDU / Die Linke andererseits, auch nach Beanstandung durch den Bürgermeister).
Wie weiter? Wie kann das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum dauerhaft gesichert werden?
Die Fraktionsvorsitzenden der SPD, CDU und Die Linke möchten gemeinsam mit dem langjähriger Leiter des Museum, Dr. Peter Böthig, Zukunftsvarianten vorstellen.
Osterfestspiele der Kammeroper Schloss Rheinsberg
1774 und 2024 im Rheinsberger Theater | |
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Ulrike Liedtke trifft Kevin Kühnert
"Ulrike Liedtke trifft Kevin Kühnert" im Rahmen seiner Dialogtour"Fortschritt gemeinsam" am 5. März um 20 Uhr in der Temnitzkirche Netzeband
Als Thema wählte die Landtagsabgeordnete und Präsidentin des Landtages Brandenburg Ulrike Liedtke "Ost und West - 35 Jahre nach dem Mauerfall".
Die Positionsbestimmung in OPR ist eine Grundlage für die weitere Entwicklung des Landkreises OPR in Brandenburg, in Deutschland und darüber hinaus. Worin unterscheiden sich Meinungsbilder, Haltungen und Zukunftsvorstellungen in Ost und West? Wird das Potenzial von OPR erkannt und gefördert? Wie kann der Fortschritt gemeinsam gestaltet werden?
Kevin Kühnert wurde genau vor 35 Jahren in Berlin - damals noch West - geboren. Im Alter von 16 Jahren trat er in die SPD ein. 2017-2019 war er Stellvertretender Bundesvorsitzender der Jusos. Seit 2021 ist er Generalsekretär der SPD. Nach Netzeband kommt Kevin Kühnert zum ersten Mal.
Die Veranstaltung ist öffentlich, ausdrücklich nicht SPD-intern. Sie kostet keinen Eintritt. Die Publikumsbeteiligung im offenen Dialog ist erwünscht."
Herzliche Einladung
Ausstellungseröffnung - Sonnabend, 17. Februar 2024, 18 Uhr Marc Schreiner ist Geschäftsführer, Jurist, ehemaliger Politikreferent – und er kann singen, zeichnen und malen. Seine künstlerische Seite zeigt er am 17. Februar bei „Tanz & Art Rheinsberg e.V.“ Seine Bilderausstellung wird mit einer Vernissage und einem Gespräch eröffnet, das Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke moderiert. Marc Schreiner ist Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft. Der Gesundheitsmanager, geboren vor 48 Jahren in Mainz, leitete zuvor den Bereich „EU-Politik, internationale Angelegenheiten und Gesundheitswirtschaft“ bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Politische Erfahrungen sammelte er überdies als Referent der CDU-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz. Seit vielen Jahren widmet Marc Schreiner seine Freizeit der Kunst: In seinem Brandenburger Atelier nutzt er starke Farben und immer neue Techniken, um Skulpturen und Bilder von großer Kraft zu schaffen. Im Mehrschichtverfahren erzielt er eine beeindruckende, fast dreidimensionale Wirkung. Strukturen der Fläche werden zu plastischen, manchmal transparent erscheinenden Gebilden. Zudem arbeitet er mit Gips, Holz, Blattmetall und Lacken. Zur Vernissage laden wir herzlich alle Interessierten in die Seestraße 8 in 16831 Rheinsberg ein! |
Proteste von Bauern und Handwerk "Gemeinsam ein Zeichen setzen".
Bauern, Handwerker, Mittelstand und Speditionen vereinte letzte Woche der Slogan „Gemeinsam ein Zeichen setzen“. Die Proteste, Straßensperren und Blockaden von Autobahnauffahrten fanden breite Akzeptanz in der Bevölkerung. Unzufriedenheit hat sich angestaut, auch Wut, die sich in großen Demonstrationen entladen musste. Die Ursache ist ein Vertrauensverlust in die Politik – Vertrauen darauf, dass Politiker und Politikerinnen richtige Entscheidungen treffen bei der Verteilung von Steuergeldern. Die Lasten, die der einzelne Bürger, die einzelne Bürgerin zu tragen hat, werden als ungerecht empfunden. Andererseits fehlt die Anerkennung für geleistete Arbeit in der Gesellschaft, etwa für den ökologisch orientierten Umbau in der Landwirtschaft, für die Abarbeitung voller Auftragsbücher der Handwerker trotz Fachkräftemangels, für den Erhalt kleiner Betriebe, die besonders unter Kürzungen von Zuschüssen zu leiden haben.
Die Forderungen richten sich an den Bund, an die Ampelregierung. Bundesentscheidungen wirken sich aber auch auf Brandenburg aus. Im Landtag Brandenburg werden die Proteste nicht nur gehört, sondern intensiv ausgewertet. Erkennen und Korrigieren politischer Fehler, die Anhörung der Landwirte, Handwerker, des Mittelstands und der Speditionen, auch der Gastwirte, Ärzte und Lehrer steht auf den Tagesordnungen in Ausschüssen und Fraktionen. Die Erfahrungen der Betroffenen ermöglichen Konfliktlösungen, auch wenn es um Kompromisse gehen muss, weil das Geld nicht reicht, um alle Wünsche zu erfüllen. Aber Kompromisse müssen nicht faul sein, sie können Perspektiven aufzeigen für ein Miteinander in der Gesellschaft.
Die Proteste können der Anfang sein für den demokratischen Prozess, der jetzt ansteht. Einander wirklich zuhören, miteinander reden, gemeinsam nach Lösungen suchen. Es geht um Zukunftsfragen, um die Stärkung ländlicher Regionen, um Klimaschutz, Artenvielfalt und um politische Ergebnisse, die den Bauern Zukunftschancen sichern und gesunde, regional produzierte Lebensmittel auf den Markt bringen. Die Bauernproteste gehen uns alle an. Es geht um die Frage, wie wir künftig leben wollen.
„Gemeinsam ein Zeichen setzen“ ist eine Aktion für Demokratie. Es ist ein Arbeitsauftrag, im Miteinander und zeitnah zu erfüllen. Dafür braucht es konkrete Maßnahmen, kurz-, mittel- und langfristig umzusetzen. Dafür sollte die Bundesregierung einen Schritt auf die Protestierenden zugehen.


